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Asbacher Kinder bauen „Römerdorf“ mitten im Westerwald
Schon im Vorfeld des diesjährigen Sommerzeltlagers waren sich die 25 teilnehmenden Kinder aus dem Pfarrverband „Rheinischer Westerwald“ einig. Sie stellten ihr Lager unter das Motto „Wir bauen ein Römerdorf“. So entstand mitten im Westerwald auf einem Zeltlagerplatz in Westernohe ein kleines und beinahe unbezwingbares Dorf mit runden Zelten, und einem wehrhaften Kastell und einem großen Fahnenmast in der Mitte. Die jungen Römer rüsteten sich mit selbstgebastelten Schwertern, Schilden und mit Helmen, um die vielen anstehenden Abenteuer bestehen zu können.
Allerdings konnten sie bei aller guten Vorbereitung nicht verhindern, dass ihnen ihre wertvolle Römerfahne von „wilden Barbaren“ heimtückisch entwendet wurde. Mit vereinten Kräften gelang es den unerschrockenen Lagerbewohnern aber sie wieder zurück zu erobern.
Ganz im Gegensatz zu den römischen Vorbildern ging es im Römerdorf sehr demokratisch zu. So wurde Max Kohr nach einem spannenden Wahlkampf zum Cäsar gewählt und mit dem goldenen Lorbeerkranz ausgezeichnet. Zudem bestimmte gemeinsam mit ihm ein aus gewählten Dorfbewohnern bestehender „hoher Senat“ die Geschicke des Dorfes. „Ich setze mich für ein erlebnisreiches und abenteuerliches Lager ein“ versprach Cäsar Max Kohr in seiner engagierten Wahlkampfrede. Mit der Einführung von Nachtwachen, dem Erleben eines heftigen Sommergewitters, einem Stadtspiel in Weilburg, einer abenteuerlichen Kanutour auf der Lahn, einer gruseligen Nachtwanderung durch dunkle Wälder und heftigen Wasserschlachten in der Krombachtalsperre konnte diesem Versprechen des „Cäsars“ ganz und gar entsprochen werden. Pastoralreferent Thomas Buballa hob vor allem die Leistung des 6 köpfigen Betreuerteams hevor. „Betreuer im Zeltlager zu sein bedeutet oft mehr als 16 Stunden Einsatz und Präsenz. Da ist es schon toll, dass junge Leute sich für dieses Engagement mit Kindern begeistern lassen!“
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